sábado, 23 de diciembre de 2006

Pott, Hanse, Bär



Ich vergaß, aber jetzt sag ich mal bescheid: Ich bin in Deutschland zu Besuch.
21.12.-? Hagen und Ruhrgebiet
?-? Hamburg
?-6.1. Berlin

Sehen wir uns dort? Ich hoffe!

martes, 12 de diciembre de 2006

Valencia


Dies ist die Flagge von Valencia. Sie ist - genau wie die Sprache Valenciano - sehr sehr anders als die von Katalunien. (har har.) Dort war ich Max besuchen über die Puente. Beweis:

Puente ist übrigens Brücke, in diesem Fall die über zwei Feier- einen Brücke- und zwei Wochenendtage vom 6.-10.12. Und Valencia ist ganz schön weit von Sevilla weg.

Man braucht 11 Stunden (inkl. Päusken), um mit Fernando dorthin zu kommen, denn es sind zwar etwas weniger als 700 km, aber es gibt viele Berge auf dem Weg, zum Beispiel in Castilla-La Mancha, wo wir bis auf knapp über 1000 m aufgestiegen sind. Jaja, ist nicht viel, aber Fernando war schon auch stolz:

Mit uns dort waren

(vor mir Nils, hinter Julia Laura), Caro (fotografierend) und Daniel (kam nach). Laura und ich auf Max-Besuch, andere besuchten andere, einige Dinge unternahmen wir gemeinsam.

Dort im Gebirge ist es übrigens ziemlich verlassen, wie auch diese ehemalige Bar neben einer Tankstelle:


Dafür ist es in Valencia um so schöner. Großartig. Etwas monumentaler als Sevilla vielleicht, die jungen Menschen auf der Straße kommen einem erstmal relaxter vor und die haben vor allem diesen crazy Nicht-Fluss in der Stadt. Denn der Turia floss mal mitten durch die Stadt (der Lauf ähnelt verblüffend dem des Guadalquivir in Sevilla), aber dann hatten die keinen Bock mehr und haben den trockengelegt. Das bedeutet, man läuft auf eine Brücke und "Flusspromenade" zu und denkt "Ah, jetzt kommt der Fluss", aber kommt gar nicht, sondern schöne Parks und Spielplätze zum Beispiel. Und wenn kein Wasser mehr unter der Brücke durch fließt, dann lässt man eben Bäume durch die Brücke wachsen:

Und am Ende davon haben die Valencianer (genauer der Architekt Herr Calatrava) in den neunzigern ein Riesen-Raumschiff-Ensemble hingebaut. Leider waren wir wegen der Abende vorher immer erst so spät unterwegs, deshalb hier im dunkeln.

Und weil wir in Sevilla keinen Strand haben, mussten wir natürlich auch dort hin.

Keine Fotos habe ich leider vom Mercado Central, Max' großartiger WG und den anderen Sehenswürdigkeiten im Zentrum. Aber haben ja auch schon andere schöne Fotos von gemacht, woll? Nun denn. Danke, Max! Bis das nächste Mal.

Glühwein


Lecker lecker, auch im Süden und den Südianern schmeckts.
Dies und ein bisschen Stollen und Kekse mit WG und Freunden (letzten Dienstag), der WG-Advendskalender und die übertriebene Weihnachtsbeleuchtung am Corte Inglés, das ist Advent in Sevilla dieses Jahr.

lunes, 4 de diciembre de 2006

Fin de Europa


Ja, so sieht es aus am Ende von Europa. Hinten rechts geht Portugal weiter, links ist dann irgendwann Amerika. Auf dem Foto sind wir (v.l. Damiano, Rijsbrecht, Sascha, Heleen, Toon/Atún) nämlich am zipfeligsten Zipfel am Südwestende Iberiens und damit Europas.

Dorthin fuhren wir ein Wochenende im November (17.-19.) und ich sage Euch: es ist das Paradies. Wir waren in Wirklichkeit auch mehr Menschen als oben zu sehen und fuhren zu acht mit Fernando und einem Mietwagen nach Portugal rüber, ein ganz schön grünes Land übrigens (v.A. wenn man sich nebenan unser schönes trockenes Andalusien anguckt, also eigentlich genau andersrum als wie auf der Karte). Erst bis Sagres durch, am nächsten Tag zum Cabo de Vincente (der Fitzel vom Foto oben), dann Lagos und am Sonntag noch Faro und wieder zurück.

In Sagres fuhren wir einfach mal zum Strand und hatten zack einen kleinen Parkplatz mit lauter anderen Bullies (viele Surfer, Steffi, wo warst du?), der folgenden Blick aus der Heckklappe bot:

Ganz schön geili, was?
Fand ich auch.

Das Wetter und der Atlantik waren uns sogar so gewogen, dass:

(Julia, Heleen, Sascha, aber auch fast alle anderen waren drinne)
Hier sieht man einen lässigen Opa mit Enkelin:

Um es untoppbar zu machen noch ein Feuerchen zur Nacht.

(Feuer, Julia, Damiano)

Und jetzt nioch was Witziges mit Sprache:
Ein häufiges Bier dort heißt "Super Bock" (ich möchte bitte Testimonial für die Markteinführung im deutschsprachigen Raum machen: "Ich hab Super Bock auf Super Bock!") und man trinkt es - wenn gar nichts mehr geht - im Last Chance Saloon.


Hier waren wir schon in Lagos gewesen und hatten bereits einen Platz zum Pennen gefunden gehabt. Man sieht Damiano und Margo beim lustigen "Wer bin ich?"-Spiel.

Wir waren dabei zu acht in Fernando, es war gemütlich. Natürlich schliefen wir aber nicht zu acht in ihm. Aber zu sechst ist auch schon ganz gut.

Es ist übrigens bald Weihnachten, auch hier im Süden. Beachtet bitte die Kombination von Badefotos oben und der schönen Weihnachtsdekoration in Faro.

Und damit Schluss aus dem Paradies, zurück und endlich mal ordentlich was für die Uni tun!


(Klapperstorch, Faro)

(Danke für die prima Reise und einige der obigen Fotos an Damiano, Heleen, Julia, Lisa, Margo, Rijsbrecht und Toon.)

Dieser ganze Spaß (und als Bonus integriert: deutsch sprechende Nicht-Deutsche! Knüller!) auch als Urlabusvideo erhältlich (ca. 7 min.):
www.koelzow.eu/sascha/portugal_web.mov (ca. 30,1 MB)
oder in kleiner:
www.koelzow.eu/sascha/portugal_web_klein.mov (ca. 13,9 MB)