
So endete mein Erasmusaufenthalt... mit viel zu trinken am 13.3. im Alambique, einer Bar in der Calle Betis. Wo ich eigentlich sonst fast nie weg war, aber

dort in Triana, dem Stadtteil auf der anderen "Rheinseite" gibt es viele nette Bars, die ich noch nicht kannte, aber Antonio und David schon, die alten Trianeros. Viele davon sind gemütlicher und schöner als diese, aber Manolos war die letzte, die noch die Küche aufhatte am Ende.

Das besonders Gute am Alambique war, das Nono (rechts, "Gib mir eine Bar und mich sorge dafür, dass alle ne geile Party haben.") den Barmann und (ich glaube) Besitzer kannte (links) und deshalb recht schnell auch hinter der Bar stand und stets für Getränke-Nachschub sorgte, denn er ist ein fürsorglicher Mensch, vor allem der Familia gegenüber. So bezahlten wir irgendwann auch nicht mehr. Am Ende war dann die Bar zu, wir drin und wer wem das nächste Bier zapfte oder die Musik aussuchte war egal. So kam es anscheinend, dass nach meinem Weggang am nächsten Mittag in den WGs des Hauses "Zapf dir doch einfach ein neues" zum geflügelten Wort avancierte.

Die lustige Sevilla-Stadtfahne mit vielen draufgeschriebenen Grüßen, die ich zum Abschied bekam, eignet sich übrigens auch hervorragend als Superman-Umhang.
Das war es also in Sevilla, ein furioser Abend, der mir so wenig Schlaf ließ, dass der Abflug am Tag danach eher körperlich als emotional anstrengend war. Ein Gesamtresumee gibts hier nicht, denn es würde viel von dem zu oft gehörten Erasmus-Erfahrungs-Blabla enthalten. Aber es ist vermutlich ohnehin deutlich geworden, dass die Zeit eine große war.
Damit schließe ich auch diesen Blog. Denn der Rückreise-Zwischenstopp in Barcelona ist zwar mehr als erwähnenswert, denn es war wunderbar Héctor nochmal zu sehen und vor allem auch nach langer Zeit wieder mal Francesca (erinnert sich jemand? Meine römische berliner Mitbewohnerin von vor 2 Jahren), aber anstelle eines Extra-Eintrags sage ich hier: "Danke ihr beiden, es war wunderbar und genau der Zwischenschritt, den ich zwischen Sevilla und Zürich (und Berlin und Hagen) brauchte. Francesca, das nächste Mal bist du nicht krank und es wird noch besser!"

(Fralala und Héctor, die besten Barcelonabewohner der Welt)

(Spielkind 1)

(Spielkind 2)
Bald überlege ich mir auch, wie ich von Zürich aus kommunizieren will.
http://oberdosisinzuerich.blogspot.com/ ist erstmal eingerichtet. Wird sich zeigen, ob es ein gutes Mittel sein wird.
Also. Wiedersehn. Hier ist Endegelände, wir hören voneinander, bis bald.

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