domingo, 18 de marzo de 2007

Abschied vom Meer (und von Fernando)


Eine letzte Reise mit Fernando machte ich am vorletzten Wochenende meiner Zeit, also vom 2.-4. März:


Zuerst runter nach Tarifa, gucken, was es mit diesem Surferstädtchen auf sich hat (ja, es ist eins, mit vielen Surferläden und VW-Bussen und Wind). Und um einmal rüber nach Afrika zu gucken, denn die Meerenge ist ja tatsächlich nur ein paar Kilometer breit dort und man kann abends die Lichter von Tanger (Marokko) sehen und tagsüber die Berge auf der anderen Seite. Und dauernd fahren Fähren hin und her, die in 35 min. drüben sind. Und da drüben, in Sichtweite, gibt es Menschen, die sich beide Beine ausreißen würden, um einmal eine dieser Fähren zu besteigen (oder auch nur ein kleines wackliges Boot). Schon ne verrückte Vorstellung, wenn man hier im dicken, satten Europa am Strand liegt und rüberguckt zum "schwarzen Kontinent"...

(pirata del estrecho)

Dann sind wir die Küste hochgefahren Richtung Cádiz, haben in Bolonia gehalten, wo wir aber von der Polizei wieder weggeschickt wurden, denn übernachten dort ist nicht wegen Naturschutzgebiet. Schade, denn so haben wir dieses Eckchen nur im Dunkeln gesehen. Stattdessen haben wir auf einem Parkplatz mit vielen deutschen und anderen Campern in der Nähe von Punta Paloma genächtigt und den netten Strand dort beguckt, sind dann aber wegen wolkigem Wetter lieber weiter gefahren nach Los Caños de Meca. Ja. Dorthin, wo das Erasmus-Rumreise-Abenteuer begann (siehe hier) und nun endete.

(Damianito und Saschito in Strandurlaubspose und -dress)

Dann schließlich haben wir Line in Cádiz rausgelassen, wo sie vor ihrer Rückkehr nach Deutschland noch ein bisschen gucken und dann den Bus nach Málaga nehmen wollte.


(meine geliebte Montse und ich im Lichte des ganz oben zu sehenden Sonnenuntergangs an der Strandpromenandenstraße in Cádiz)


(Tschö Line, bis bald in Zürich)

Danach ab nach Sevilla und das wars dann mit der schönen Rumreiserei mit Fernando, der inzwischen sein neues Zuhause in Sevilla gefunden hat und wohl seinen Lebensabend in Andalusien verbringen wird, der Glückliche. Und ich Trauriger. Tja.

Es folgt in diesem Blog bald noch ein Post zur Abschiedsfeierei und dann ist hier Ende Gelände, denn mein schönes Erasmussemester ist ja nun endgültig vorbei. Das ist traurig, aber ich bin auch gespannt auf Zürich. Und viele von Euch sehe ich sehr sehr bald noch in Berlin oder im Pott. Seid gegrüßt!

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